((Bild: Kap1))




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Klappentext (Umschlagrückseite: Wie ich dazu kam dieses Buch zu schreiben)

komplettes Inhaltsverzeichnis

Leseproben:

Kap. II: Aus meiner Kindheit

Kap. III: Studienzeit – schönste Zeit

Kap. IV: Auch Kochen will gelernt sein

Kap. V: In der Schweiz ist alles anders

Kap. VI: Eine neue Errungenschaft – mein Navi

Kap. VII: Abenteuer Krankenhaus und die schwarze Katze

Kap. VIII: Waldgeschichten, böse Jäger und mein Moped

Kap. IX: Einige Geschichten, die sich nicht in die vorherigen Kapitel einordnen lassen

Kap. X: Geschichten, die anderen passierten oder von denen ich gehört habe

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Leseprobe

X Geschichten, die anderen passierten oder von denen ich gehört habe

3. Blackies außergewöhnliche Liebesgeschichte

Da es sich hier um eine wirklich wahre Geschichte handelt, die meinem Kumpel in der Studienzeit tatsächlich widerfahren ist, habe ich ein Problem mit seinem Namen. Natürlich möchte ich niemanden zu nahe treten oder hier gar lächerlich machen, denn eigentlich könnte das alles jeden passieren, vorausgesetzt er ist männlichen Geschlechts und im passendem Alter. Also wähle ich hier einen Namen, der bestenfalls als Spitzname verbreitet sein dürfte. Sollte sich irgendein Blackie unter dem Leserkreis oder dessen Bekannten und Verwandten befinden, so kann das nur ein extrem dummer Zufall sein und keinesfalls meine Absicht. Also hier die Geschichte:
Wir alle, mein Freundeskreis und ich waren Studenten. Das Studium war die eine Sache. Aber wer da meint, wir waren nur der Wissenschaft verschrieben, der irrt. Wir hatten die gleichen Ideale, Träume und all den üblichen Unsinn im Kopf, wie unsere nichtstudierenden Altersgenossen auch. Besonders das weibliche Geschlecht hatte es uns natürlich angetan, dem einen mehr, dem anderen weniger, mir persönlich wohl etwas mehr.
Mein Studienkollege und Kumpel Blackie übertraf mich aber in Bezug auf Frauengeschichten bei weitem. Das allerdings sollte sich rächen, denn eines Tages passierte nämlich folgendes, was mein Freund Blackie meiner neuen Freundin und mir notgedrungen später erzählte.
Es war Spätherbst, ich denke so Anfang November und die Temperaturen erreichten gerade noch ein paar Grad über null. Es gab wieder einmal einen Tanzabend in unserer Mensa, also eine „Mädelbörse“, wie wir das scherzhaft nannten. Nur ein romantisches Liebesabenteuer im Freien fiel bei dieser Kälte ja wohl aus. Allerdings war es in unseren Internaten kein Thema, dass alles mitunter etwas durcheinander pennte. Voraussetzung jedoch war, dass alles passte und jeder oder jede ein Bett fand, wo andere nicht gestört wurden und sie selbst auch nicht.
So kam es denn, dass Blackie seine aufgegabelte Schönheit in ihr Wohnheim begleitete, welches von dem unsrigen nur durch ein paar Fischteiche und eine Parklandschaft getrennt, entfernt lag. Es handelte sich dabei um ein kleines Hochhaus, das über sechs Etagen und natürlich einen Fahrstuhl verfügte. Den Fahrstuhl konnte man nach rechts oder links verlassen, wo sich jeweils an beiden Seiten die Zimmer befanden, die man aber nur an den Zimmernummern unterscheiden konnte. Natürlich wusste ja jeder Bewohner, wo er hingehörte. Blackie war aber kein Bewohner, und recht bald musste er wegen seines übermäßigen Alkoholgenusses schnell auf ein gewisses Örtchen. Nun waren aber die Etagen nach Jungen und Mädels unterteilt. Um die Mädels auf ihrer Etage nicht bei deren Geschäft zu stören, musste er zwangsläufiger Weise den Fahrstuhl benutzen, der sich glücklicherweise genau gegenüber der Zimmertür befand. Allerdings war er ja splitternackt, denn wer schleppt denn unter solchen Umständen noch sein Nachtgewand durch die Gegend, das in solch einem Fall eh nur stören würde?
Jedenfalls gelangte er sicher und auch gerade noch rechtzeitig zum richtigen Örtchen. In Anbetracht seines wackligen Zustandes setzte er sich besser an die dafür vorgesehene Stelle und schlief ein. ...


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Fotos: M. Koch Oberweißbach,

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