((Bild: Kap1))




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Klappentext (Umschlagrückseite: Wie ich dazu kam dieses Buch zu schreiben)

komplettes Inhaltsverzeichnis

Leseproben:

Kap. II: Aus meiner Kindheit

Kap. III: Studienzeit – schönste Zeit

Kap. IV: Auch Kochen will gelernt sein

Kap. V: In der Schweiz ist alles anders

Kap. VI: Eine neue Errungenschaft – mein Navi

Kap. VII: Abenteuer Krankenhaus und die schwarze Katze

Kap. VIII: Waldgeschichten, böse Jäger und mein Moped

Kap. IX: Einige Geschichten, die sich nicht in die vorherigen Kapitel einordnen lassen

Kap. X: Geschichten, die anderen passierten oder von denen ich gehört habe

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Leseprobe

IV Auch Kochen will gelernt sein

5. Die verflixte Zerstreutheit

Es war wieder mal Sonntag, und wie schon in der Bibel zu lesen ist „... aber am siebenten Tage sollst du ruhen, ...“(2. Mose 23,12– Lutherbibel), freute ich mich auf einen leider verregneten Sonntag und nahm mir vor, bibelgerecht zu handeln. Natürlich ging auch das Ausruhen erst einmal auf den Magen. Deshalb lagen die fertigen Sonntagsklöße bereit und warteten nur noch auf das Garen im heißen Wasser. Auch der Sonntagsbraten war fertig. Ich stand am Herd und mir gingen da so einige Gedanken durch den Kopf:
So z. B. Albert Einstein mit seiner Relativitätstheorie, wie schnell doch die Zeit verging, wenn man im Stress ist und wie langsam, wenn man sich nur ausruhte oder der Physiker Isaak Newton, der von dieser Relativität der Zeit noch nichts wusste. Ach ja, wie glücklich musste der darüber wohl am Ende des 17. Jahrhundert gewesen sein. Dabei erinnerte ich mich an eine Anekdote über ihn. Ähnlich wie ich stand er am Herd, wollte sich Eier kochen, und dachte über Gott und die Welt nach. Nur eine halbe Stunde später fragte er sich: „Warum habe ich ein Ei in meiner Hand und meine Taschenuhr kocht im Wasser?“
Ich grinste vor mich hin und dachte: „Welch eine Zerstreutheit. Na das kann dir ja wohl nicht passieren“.
Während ich so über einige physikalische Probleme nachdachte, nahm ich eine Kelle und kostete die Bratensoße. Diese mag ich so richtig schön dick, so dass der Löffel darin steht. Das war zwar schon fast der Fall, aber eine Weile würde sie noch brauchen. Also keine Zeit verschwenden, denn in der oberen Etage stand noch ein Fenster auf, das ich schließen wollte. Ich begab mich nach oben, schloss das Fenster und wunderte mich, warum ich denn eine leere Kelle in der Hand hatte. Wieder unten angekommen, kostete ich nochmals von der Soße und begab mich dann ins Wohnzimmer, um dort nach den Rechten zu sehen. Noch eine kurze Runde durch das Schlafzimmer zwecks Inspektion und zurück zur Küche. „Aber warum hatte ich nur wieder die halbvolle Kelle mitgeschleppt, von der ich die Soße gekostet hatte“, fragte ich mich? Und warum war die eigentlich inzwischen ganz leer? ...


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Fotos: M. Koch Oberweißbach,

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